Tobias Kindler

Ins Stadt-
parlament

Liste 1a.27

Aktuelles

Wahlempfehlung vom

Städtischen Gewerkschaftsbund

19.08.2020

Als Vorstandsmitglied des kantonalen Gewerkschaftsbundes engagiere ich mich für einen starken Service Public. Wir Gewerkschafter*innen vertreten die Position, dass dieser den sozialen Frieden entscheidend fördert und die Gesellschaft nachhaltig zusammenhält. Weitere zentrale Anliegen der Gewerkschaftsbewegung sind sichere Arbeitsplätze, gute Löhne, solide Renten und bezahlbarer Wohnraum für alle. Es freut mich sehr, dass der städtische Gewerkschaftsbund mich zusammen mit weiteren 21 Kolleg*innen zur Wahl ins St.Galler Stadtparlament empfiehlt. Am 27. September 2020 Liste 1a wählen!

Solid links

Smartspider

24.07.2020

Liebe Freund*innen guter Politik, es ist wieder soweit: In freudiger Erwartung der St.Galler Stadtparlamentswahlen vom 27. September 2020 kommen die Smartspiders aus ihren Löchern gekrochen. Heute führe ich stolz mein neues Haustierchen Gassi. Viel hat sich indes im Vergleich mit dem Vorgänger für die Kantonsratswahlen vom vergangenen Frühjahr nicht geändert: meine Sympathie für Law & Order wurde auf null heruntergefahren, mein Restriktionsbedürfnis die öffentliche Kasse betreffend dafür im Gegenzug minim erhöht - jetzt wird oooooordentlich gespart! *Scherz* Aber seht doch selber... Bitte nicht vergessen in zwei Monaten Liste 1a zu wählen. Für detailliertere Einblicke in meine Positionen empfehle ich einen KLICK auf mein Smartvote-Profil.

... und weiter geht's:

Nach der Wahl ist vor der Wahl

02.06.2020

Der Parteivorstand der SP Stadt St.Gallen hat mich zusammen mit 31 Topfavorit*innen als Kandidat für die Stadtparlamentswahlen vom 27. September 2020 nominiert. Heute haben wir uns über Zoom der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und jetzt freue ich mich auf einen spannenden Wahlkampf.
Spannend wird er allemal: Die Kräfteverhältnisse zwischen Links und Rechts sind derzeit im 63-köpfigen Parlament ziemlich ausgeglichen. Angestrebtes Ziel ist es, diese Balance zugunsten einer sozial gerechten, solidarischen und nachhaltigen sozialdemokratischen Politik aus dem Gleichgewicht zu bringen.

1306 Stimmen

Danke!

08.03.2020

Heute waren Kantons- und Regierungsratswahlen in St.Gallen. Die SP hat im ganzen Kanton 19 Sitze geholt und ist in der Stadt St.Gallen mit 27.9 Prozent Stimmenanteil weiterhin stärkste Partei. Die SVP (-5) und FDP (-4) haben zusammen neun Sitze verloren und liegen neu bei 57 Sitzen. Damit ist die rechtsbürgerliche Mehrheit im Kantonsparlament gebrochen. Ich habe auf der SP-Männer*liste kandidiert und 1306 Stimmen erhalten. Tausend Dank!
Am 19. April findet der zweite Wahlgang für die Regierungsratswahlen statt, bei dem auch unsere Kandidatin Laura Bucher wieder antritt. Ich habe sie in den letzten Monaten kennengelernt und empfehle sie zur Wahl. Es ist wichtig, dass die St.Galler Regierung die Bevölkerung wiederspiegelt und dort endlich auch die Geschlechter ausgeglichen vertreten sind. Deshalb: Bitte nicht vergessen, am 19. April Laura Bucher zu wählen.

Vier Monate, spannende Gespräche, Medienrummel

Wahlkampf Rückblick

07.03.2020

Vier intensive Monate neigen sich dem Ende entgegen. Von November 2019 bis März 2020 habe ich mit meinen Kolleg*innen der Sozialdemokratischen Partei einen spannenden und energiegeladenen Wahlkampf geführt. Morgen wird sich zeigen, wie wirksam unsere Bemühungen, Aktionen, Gespräche, Telefonate und Treffen waren: Der Kanton St.Gallen wählt die Mitglieder des Kantonsrats für die nächste Legislaturperiode.
Ich bedanke mich bereits heute bei allen, die mich in den vergangenen Monaten tatkräftig unterstützt haben. Ich habe 2000 Flyer verteilt, Plakate in privaten Wohnzimmern, Küchen und Badezimmern aufgehängt, Furzkissen gebastelt, mit einem APG-Plakat die St.Galler Bahnhofsunterführung geschmückt und direkt mit Wähler*innen gesprochen und telefoniert. Auch bei den Medien kam meine Kampagne gegen Sesselfurzer und Alteingessenes - Für soziale Gerechtigkeit gut an. Am 7. Februar berichtete 20 Minuten über meine Furzidee. Am 20. Februar wurde das Sesselfurzer-Motiv von der militanten Zelle der Sesselfurzer aufgenommen. Einen Tag später, am 21. Februar, veröffentlichte FM1 Today eine Hintergrundgeschichte zu meiner Vergangenheit als Rapper und meiner Zukunft als Politiker. Und das St.Galler Tagblatt kürte am 22. Februar die langweiligsten Wahlslogans. Meine Kampagne kam in der Analyse gut weg.
Du hast noch nicht gewählt? Bis morgen um 12.00 Uhr sind die Wahlurnen geöffnet. Meine Empfehlungen: Liste 1a und 1b sowie Laura Bucher und Fredy Fässler in die Regierung. 

Mit einem Furzkissen in den Kantonsrat

Gegen Sesselfurzer und Alteingesessenes. Für soziale Gerechtigkeit

17.01.2019

Politik ist dazu da, das Zusammenleben der Menschen zu gestalten. Politik betrifft uns alle stets unmittelbar, beispielsweise wenn es darum geht zu bestimmen, wer im Bedarfsfall wann, wie, wo und von wem wie viel staatliche Unterstützung erhält. Obschon politische Aushandlungsprozesse meist hochspannend sind und jederzeit vielfältige Auswirkungen auf Mitglieder unserer Gesellschaft haben, eilt politischer Beteiligung oft ein langweiliger oder gar elitärer Ruf voraus. In meiner Kampagne, entworfen in Kollaboration mit Neusicht und der Grafikerin Aurelia Peter, erhebe ich mich gegen Sesselfurzer und Alteingesessenes. Lassen Sie mich erklären, was ich damit meine, weshalb ich beim Begriff des Sesselsfurzers bewusst auf den Gendernstern verzichte und was mich an diesem Typus besonders stört:
Sesselfurzer sind träge und bequem. Sie meiden das Neue, das Ungewisse und das Komplexe. Vor gesellschaftlicher Veränderung verschliessen sie die Augen. Selbst wenn um sie herum der Sturm des Wandels tobt, bleiben sie starr auf ihren Sesseln sitzen. Mit ihren alteingesessenen Praktiken scheitern sie an aktuellen Herausforderungen und verfestigen bestehende Ungerechtigkeiten.
Heute und morgen sind es nicht die konservativen Sesselfurzer, sondern progressive Aktivist*innen, die mutige Antworten auf drängende Fragen finden. Wie können wir Armut und Ausgrenzung eindämmen? Wie treten wir Diskriminierung entschieden entgegen? Wie sollen Einkommen und Wohlstand gerecht verteilt werden? Für zeitgemässe, nachhaltige, auf das Wohl aller gerichtete Antworten setze ich mich ein. Mit Ihrer Stimme am 8. März 2020 unterstützen Sie mich dabei.

Pfffffrrrrt!

Die Sesselfurzer in Aktion

14.01.2020

Oft hilft es mir, zu überlegen wofür ich stehe. Ergänzend empfinde ich es aber auch als gewinnbringend, mich an einem Feindbild abzuarbeiten und herauszustreichen, wogegen ich mich einsetze. Die Videos unten zeigen drei meiner persönlichen «Feindbilder» im Einsatz. Kim Jong-un ist ein international tätiger Sesselfurzer mit ausgesprochenen Aversionen gegenüber Geflüchteten oder politisch Andersdenkenden. Sein furioses Wirken in weiter Ferne hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf die nordkoreanische Bevölkerung, sondern beeinflusst auch den internationalen Menschenrechtsdiskurs empfindlich. Ein weiterer meiner Lieblings-Sesselfurzer betätigt sich mit Vorliebe auf nationaler Ebene gegen die Menschenrechte: Christoph Blocher ist ein hartnäckiger Verfechter von «Switzerland first». Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung stehen für ihn an oberster Stelle. Menschenrechte? Nebensächlicher Fremde-Richter-Krams! Ähnliches denkt sich wahrscheinlich auch Alt-Nationalrat und Alt-Stadtpräsident Thomas Müller, wenn er im lokalen Kontext Sozialhilfebeziehende an die nächstgrösste Stadt verweist, Prunkbauten für «tolle» (d.h. reiche) Leute sozialem Wohnungsbau vorzieht oder mit stolzer Brust eine harte Linie gegen Ausländer*innen vertritt.

Von smarten Spinnen und politischen Karten

Erfahrungsbericht eines Smartvote-Padawan

10.01.2020

Über die Weihnachtsfeiertage habe ich bei Vimentis und Smartvote einige Fragen zu aktuellen politischen Streitfragen beantwortet. Würden Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton befürworten? Niemals! Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 4.000 Franken für eine Vollzeitstelle? Unbedingt! Nach Beantwortung aller 60 bzw. 49 Fragen hat das Internet wie durch Zauberhand verschiedene Grafiken ausgespuckt und gesagt: Du bist bizeli links, Tobi.
Bei Smartvote wird das Zauberwerk liebevoll «Smartspider» genannt, Vimentis taufte sein Baby in einem Anfall von Einfallsreichtum «politische Karte». Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner politischen Lokalisierung auf der digitalen xy-Achse, tief in linkesten Gefilden, und vertraue nun frohen Mutes darauf, dass sich meine potentiellen Wähler*innen von meiner geringen Neigung zu einer restriktiven Migrations- oder Finanzpolitik nicht abgeschreckt fühlen.
Achtung Bonusmaterial für politisch besonders Interessierte: Auf der Webseite von Vimentis wird die politische Karte näher erläutert. Dabei werden linke Positionen beispielsweise mit dem Ausbau des Sozialstaates, der Stärkung von Bürger*innenrechten, der Intensivierung des Umweltschutzes sowie einer generell pazifistischen Grundhaltung in Verbindung gebracht. Finde ich gut!
Zu meinem Profil auf Vimentis geht es hier lang. Mein Profil auf Smartvote findest du mit einem Klick auf dieses Sätzli.

Kandidatur für den Kantonsrat

Wieso eigentlich?

05.01.2020

Im September 2019 hat mich Peter Olibet angerufen und gefragt, ob ich im weeeeiiiiit entfernten nächsten Jahrzehnt die SP bei den Kantonsratswahlen als Kandidat unterstützten möchte. Ich habe mich gerne und schnell «überreden» lassen: kantonale Politik, der Austausch mit Gleich- und Andersgesinnten sowie das Diskutieren aktueller Themen interessieren mich!
Das nächste Jahrzehnt rückte in grossen Schritten näher und erschien plötzlich alles andere als weeeeiiiiit entfernt. Zwischen September und Dezember 2019 besuchte ich viele Veranstaltungen der kantonalen Partei, wurde offiziell nominiert, kam in Kontakt mit anderen Kandidierenden und durfte mir überlegen, wie ernst ich meinen Wahlkampf betreiben möchte.
Für den Wahlkreis St.Gallen sassen und sitzen in der Legislatur 2016 bis 2020 die SP-Mitglieder Susanne Schmied, Monika Simmler, Bettina Surber, Ruedi Bluemer, Karl Bürki, Etrit Hasler und Max Lemmenmeier im Kantonsrat. Ihre sieben Sitze gilt es am 8. März 2020 zu verteidigen und - so das offizielle Ziel - sogar durch zwei zusätzliche Sitze zu ergänzen. Und dazu möchte ich einen Teil beitragen, viele Stimmen sammeln, auf die SP hinweisen, mein Umfeld mobilisieren und unseren Kanton ein Stück voranbringen.

Mein Gspänli und ich haben Freude, weil:

Unsere Postkarten sind da!

03.01.2020

Anja Beven Eberle (Liste 1a.15) studiert Soziale Arbeit, ist Vorstandsmitglied der JUSO im Kanton St.Gallen, engagiert sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung und kandidiert am Internationalen Frauentag 2020 ebenfalls für den St.Galler Kantonsrat. Nicht zuletzt aufgrund unseres beruflichen Hintergrundes vertreten wir ähnliche Werte, weshalb wir uns für die Wahlkampf-Postkarten gemeinsam ablichten lassen haben.
Wir sind überzeugt, dass aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, neuen sozialen Fragen und alteingesessenen Ungerechtigkeiten nur mit progressiven, innovativen, auf das Wohl aller gerichteten Antworten begegnet werden kann. Und das möchten wir tun! Wir setzen uns ein für: inkludierende Solidarität, soziale Gerechtigkeit, gelebte Vielfalt und kompromisslose Geschlechteregalität. Unterstützen Sie uns dabei!

Nomination im Wahlkreis St.Gallen

Ich kandidiere am 8. März 2020 für den St.Galler Kantonsrat

14.11.2019

Im Wahlkreis St.Gallen-Gossau steigt die SP im Frühling 2020 mit einer Frauen*liste (1a) und einer Männer*liste (1b) in den Kantonsratswahlkampf. Insgesamt präsentierte die SP heute Abend für die Parlamentswahlen vom 8. März 29 Kandidatinnen* und 29 Kandidaten*. Darunter sind Stadträtin Maria Pappa, Stadtrat Peter Jans, Vertretende der Klimajugend - und ich. Ich freue mich sehr über die Nomination und blicke den bevorstehenden Wochen und Gesprächen gespannt entgegen.
An dieser Stelle vielleicht noch ein kurzer Kommentar zu den beiden Listen: Zurzeit sitzen im 120-köpfigen St.Galler Kantonsrat gerade einmal 22 Frauen. Das heisst: 18 Prozent der Kantonsrät*innen geben ein weibliches Geschlecht an. Mit unserer 2-Listen-Strategie wollen wir dazu beizutragen, dass sich dieses Missverhältnis in der nächsten Legislaturperiode ausgleicht. Eine gute Idee, oder?

Über mich

Mein Name ist Tobias Kindler, ich bin 30 Jahre alt und lebe und arbeite in der Stadt St.Gallen. Ich habe in St.Gallen, Luzern und Berlin Sozialpädagogik studiert und mit dem Master in Sozialer Arbeit abgeschlossen. Meine beruflichen Stationen haben mich über den Zivildienst in Genf, die Arbeit mit Menschen mit einer Beeinträchtigung, die spannende Tätigkeit in der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde sowie zwei Berliner Jugendämter an die Fachhochschule St.Gallen geführt. Dort forsche ich heute als wissenschaftlicher Assistent beispielsweise zu gelingender Integration von unbegleiteten geflüchteten Jugendlichen oder zur Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz. Als passionierter Sozialpädagoge engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Gremien des Berufsverbandes AvenirSocial. Ich bin u.a. Mitglied der Regionalleitung Ostschweiz sowie der nationalen Fachkommission Sozialpolitik. Meine verbleibende Freizeit verbringe ich als Vorstandsmitglied des Kantonalen Gewerkschaftsbundes, mit meiner Partnerin und guten Freund*innen, bei Lauf- und Kraftsport oder einer fesselnden Lektüre.
An vielen Stationen meiner beruflichen Tätigkeit wurde und werde ich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, neuen sozialen Fragen und fortdauernden Ungerechtigkeiten konfrontiert. Ich bin überzeugt, dass es nicht reicht, diesen mit alteingesessenen Antworten zu begegnen. Vielmehr müssen wir gemeinsam mutige, progressive, auf das Wohl aller gerichtete Lösungen entwickeln. Ich setze mich ein für inkludierende Solidarität, soziale Gerechtigkeit, gelebte Vielfalt und kompromisslose Geschlechteregalität.